Puh, das war aufgegend. Sieben Tage “Sin City”, die Stadt der Sünden. Las Vegas hat mir wirklich Spaß gemacht, auch wenn ich dort mein letztes Fell verzockt habe. Aber das war gar nicht schlimm, denn in der Wüste von Nevada ist es sowieso viel zu heiß für einen zotteligen Bären wie mich. Auf jeden Fall habe ich viele Abenteuer erlebt, berühmte Leute getroffen und viiiiiiiel zu viel amerikanisches Fast-Food gegessen. Jetzt hat mein Teddybauch wenigstens seinen Namen verdient.
Eigentlich wollte ich ja auch in Las Vegas heiraten – wie mein großes Vorbild Elvis Prestley. Schließlich hat der nach all den Jahren ja auch fast aus wie ein Teddybär ausgesehen. Aber ich habe leider keine Bärin gefunden, die mich wollte. Vielleicht lag das ja daran, dass ich als mitteleuropäisch-modischer Teddy keine Tolle trage – und Pomade brennt sowieso in den Knopfaugen.
Vielleicht habt Ihr ja Lust, die Bilder von meinem großen Abenteuer anzuschauen. Wenn eines von ihnen etwas verschwommen sein sollte, dann liegt es ganz bestimmt nicht an den leckeren Cocktails in Las Vegas. Oder doch? Ich kann mich zumindest nicht mehr genau dran erinnern. Prost!

Hier habe ich den ersten Teddy-Dollar in den Automaten geworfen. Blödes Ding – da kamen nie die richtigen Karten. Gut, dass man an anderen Automaten immer gewonnen hat. Man musste nur seine Kreditkarte da reinstecken, schon kam ständig wieder neues Geld raus. Leider will die Teddy-Bank jetzt meine Bärenhöhle zwangsversteigern. War trotzdem lustig.


